Stadtmuseum zeigt jüdisches Leben

In einer ungewöhnlichen Kombination aus Führung und Vortrag wird Sabine Dusend, Stipendiatin der Kunststiftung NRW und frisch zurück aus Tel Aviv, ihren Gästen im Stadtmuseum, Berger Allee 2, am Samstag, 18. Juli, 16 Uhr die Suche von Überlebenden der Shoa nach einer neuen Heimat näher bringen.

Sie setzt den Fokus auf die schwierigen Anfangsjahre nach dem Krieg: Mittels fotografischer Materialien des Stadtarchivs Tel Aviv wird nach einer Führung durch die Sonderausstellung "Von Augenblick zu Augenblick — Juden in Düsseldorf nach 1945" ein Bild jener Überlebenden gezeichnet, die sich auf den Weg nach Israel machten, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Der Eintritt beträgt vier Euro/ ermäßigt zwei Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

Sabine Dusend studierte von 2005 bis 2011 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Von Januar bis Juli dieses Jahres wohnte sie aufgrund eines Residenzstipendiums in Tel Aviv. Förderer des Residenzprogramms waren die Kunststiftung NRW, die Cary und Dan Bronner Stiftung und das Goethe Institut Tel Aviv.

Mobilitätsdezernent Jochen Kral hat gemeinsam mit
Korrekturen
Neues E-Roller-Parken auf der Kö Korrekturen
„Drogen? Ich hatte Autos“
Oldtimer-Unikum Michael Fröhlich über Blech-Liebe und die Suche nach der Kindheit „Drogen? Ich hatte Autos“