Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro. Die Stadt, das Land NRW und der Bund finanzieren den Bau. Mit den Abrissarbeiten — Staufenhalle samt des ehemaligen Hausmeisterhauses — ist termingerecht Anfang Januar begonnen worden, die Fertigstellung der neuen Trainingsstätte ist für Ende 2016 geplant.
"Das Deutsche Tischtennis-Zentrum ist ein Aushängeschild der Sportstadt Düsseldorf. Um die Tischtennis-Hochburg Düsseldorf weiter optimal zu fördern und die ursprünglichen Trainingskapazitäten wiederherstellen zu können, ist ein barrierefreier Neubau der mittlerweile baufällig gewordenen Staufenhalle erforderlich", sagt Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche.
Die Modernisierung sei auch mit Blick auf die Tischtennis-Weltmeisterschaft 2017 von großer Bedeutung. Das DTTZ wird zur WM mit seiner neuen Halle als zentrale Trainingsstätte für Nationalmannschaften dienen", so Hintzsche weiter.
Die neue Trainingshalle ist für 15 Spieltische ausgelegt. Funktionsräume wie zwei Umkleiden mit Sanitäreinrichtungen sowie ein Einzel- und ein Intensivtrainingsraum sind ebenfalls in das Gebäude integriert. Im Obergeschoss wird die Haustechnik untergebracht. Die Statik ist zudem für eine spätere Aufstockung auf drei Geschosse für die Internatsunterbringung junger Sportlerinnen und Sportler ausgelegt.
Hintergrund: Im Jahr 2006 wurde von der Landeshauptstadt Düsseldorf, mit finanzieller Beteiligung des Bundes und des Landes NRW, für die olympische Sportart Tischtennis am Staufenplatz eine Trainingsbasis errichtet, die sich zu einem bedeutenden nationalen und internationalen Leistungszentrum entwickelt hat.
Zudem dient das Tischtennis-Zentrum als Heimat der deutschen Damen- und Herrennationalmannschaft. Auch das zentrale Internat des Deutschen Tischtennis-Bundes, das Leistungszentrum des Westdeutschen Tischtennisverbandes sowie der Bundesligaverein und Rekordmeister Borussia Düsseldorf sind am Staufenplatz ansässig.