Zuvor war der Blindgänger bis zum späten Abend freigelegt worden. Bei einem zweiten Verdachtsfall handelte es sich lediglich um ein Metallrohr.
Für die Entschärfung wurde eine verkehrsfreie Zeit nach Flugbetriebsende genutzt. Passagiere waren somit von den Sicherheitsmaßnahmen nicht betroffen. Als Aufenthaltsort diente für die anwesenden Mitarbeiter des Flughafens, der ansässigen Firmen und Behörden sowie eines Hotels mit seinen Gästen in dieser Zeit die "Station Airport" im Fernbahnhof.
Auch die Autobahn 44 wurde ab 23.45 Uhr gesperrt, ebenso die S-Bahnlinie, die zum Flughafen führt. Die Nachbarschaft des Airports war bereits vorab von der Stadt Düsseldorf umfassend über die Auswirkungen der Entschärfung informiert worden.
Unmittelbar nach der kontrollierten Entschärfung wurden die Sperrungen wieder aufgehoben.