Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen in kurzer Hose mit dem Fahrrad fahren. Das klingt für die Beamten der neuen Fahrradstaffel der Düsseldorfer Polizei nach einem Traumjob. „Ich kann das Angenehme mit dem Beruflichen verbinden: mich sportlich betätigen und näher am Bürger sein“, sagt Polizeikommissar Henri Schober (30).
Wie alle Polizeibeamten sind Schober und seine 31 Kollegen aus der Einheit top ausgerüstet: Dienstwaffe, Funkgerät, Handschellen. Auch bei schlechtem Wetter sind die Fahrradpolizisten gut ausgestattet mit Regenjacke und -hose. „Die Fahrradstaffel kann theoretisch alles, was ein Streifenwagen auch kann“, sagt Polizeipräsident Norbert Wesseler. Vor allem will die Polizei in Düsseldorf durch die neue Einheit Präsenz in der Stadt zeigen. „Wir wollen für die Bürger ansprechbar sein und für eine größere Akzeptanz für Maßnahmen der Polizei sorgen“, erklärt Wesseler. „Es fällt den Leuten leichter, Beamte auf dem Fahrrad anzusprechen als im Streifenwagen“, betont Schober.
Dazu kommt, dass die Beamten auf dem Rad schneller reagieren können, etwa bei Taschendiebstählen.