Im neuen „Mutter Ey“ in unmittelbarer Nähe zum damaligen Standort an der Neubrückstraße wird am Freitag „der Doktor“ die Schallplatten auflegen, namentlich Vibravoid-Frontmann Christian Koch, bekannt auch für sein Credo „im Jahr 1970 hörte die Musik auf und ist gestorben“. Parallel zum Underground-Sound kann das Publikum Devotionalien von damals bestaunen, wie die Kopie eines Gerhard-Richter-Gemäldes und das originale Namens-Transparent, oder sich ein Bild vom kreativen Auf- und Ausbruch machen, um schließlich einzutauchen in das, was die Macher um Michael Notowitz, Jost Reinert und HA Schult so getauft haben: „Creamcheese – ein Gefühl“, erzeugt von Köpfen, die unangepasster nicht sein konnten, begleitet von Songs, die niemand erwartete.
Das Creamcheese lebt !
Altstadt, 19. Oktober, 19 Uhr - zu dieser für eine Psychedelic-Party unchristlichen Zeit soll das legendäre „Creamcheese“ für einen Tag auferstehen - die Kultkneipe, benannt nach einem Song von Frank Zappa, betrieben von Bim und Hans-Joachim Reinert, auf Touren gebracht von Künstlern wie Günther Uecker.
17.10.2018
, 09:02 Uhr