Eine kleine Auswahl an Nebeneffekten, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Nebeneffekt 1: Wie ich beim alldienstäglichen Feierabendkick feststellen durfte, haben 225 Kilometer Stadtradeln seine Spuren hinterlassen. Er läuft und läuft und läuft und läuft - weiter und länger als vorher. Tägliches Radfahren ist ein ausgezeichnetes Konditionstraining.
Nebeneffekt 2: An einem herrlichen Morgen wie heute hat man vom Fahrradsattel aus einfach den besseren Blick auf unser wunderschönes Düsseldorf als hinter der Windschutzscheibe. Man kann stehenbleiben, Fotos schießen und die Wildgänse am Rheinufer bewundern, die uns die abgewanderten Halsbandsittiche von der Kö (fast) vergessen lassen.
Nebeneffekt 3: Einfach wohltuend ist es, wenn man an der morgendlichen Blechlawine entspannt vorbei rollt und auf dem Weg zur nächsten Ampel eigentlich genauso schnell ist, wie die Autos nebenan.
Nebeneffekt 4: Die Parkplatzsuche fällt heute aus. Mein Rad stelle ich vor einer der vielen Bäckereien auf dem Weg einfach ab und kaufe mir mein Frühstück, denn...
Nebeneffekt 5: ...schmeckt das (erste oder zweite) Frühstück, ein überbackenes Käse-Brötchen, nach bis zu 25 geradelten Kilometern einfach mindestens doppelt so gut.
Nebeneffekt 6: Die Kreativität steigt. Seit ich mit dem Rad zur Arbeit fahre, fließen mir Texte deutlich leichter aus den Fingern. Das ist in unserem Beruf Gold wert und lässt überlegen, ob wir nicht auch künftig immer mit dem Drahtesel kommen.